25.06.2015

Dyson V6 Test: Fluffy und Total Clean Test- und Erfahrungsbericht

Dyson V6 Staubsauger Test
Stellvertretend im Test: V6 Total Clean mit Fluffy Aufsatz
Im Test wirklich bis zur Grenze beansprucht, wie man sieht.
Die zwei Modelle Dyson V6 total clean und V6 Fluffy (damit auch V6 Fluffy+) im Test.

Dyson V6 Test

Fluffy und total clean werden hier im Test vorgestellt.


In diesem Artikel finden Sie  Informationen zum Staubsauger-Blog Test des Dyson V6 Fluffy und des Spitzenmodells Dyson V6 total clean.


Diese beiden Modelle erscheinen mir die beiden interessantesten Neuerungen bei den Dyson Akku-Handstaubsaugern darzustellen. Denn hier finden sich die wichtigsten Neuerungen, die mit der V6 Sereie als Nachfolger der DC62 und DC45 Akku-Handstaubsauger eingeführt wurden. Ferner scheint es derzeit auch keinen Wettbewerber auf dem Markt zu geben, der ähnlich schlau konzipierte Bodendüsen anbietet.

Daher habe ich anhand des Modells V6 total clean auch gleich die Vorteile und Grenzen der Fluffy Bodendüse untersucht. Denn beim Modell total clean ist die Fluffy Bodendüse gleich im Lieferumfang dabei.

Testergebnis: Welcher Dyson V6 für wen?


  • Wer Katzenstreu, Krümel, Späne und andere größere Partikel in einem Zug aufsaugen will, der wählt - sofern der Staubsauger auf Hartboden verwendet werden soll - den Dyson V6 Fluffy.

  • Wer die ganze Wohnung nur Parkett oder Laminat hat, kann auch mit dem Fluffy schnell und alles in einem Zug aufsaugen
  • Wer jedoch einen Allround-Staubsauger (Hartboden, Teppich in allen Florlängen, ggf Tierhaare, .....), kabellos und mit bester Filtration und Top Ergebnissen auf allen Bodenarten sucht, der muß bei den V6 zum Spitzenmodell Dyson V6 total clean greifen. 

  • Und wer die flexibelste und wenigste und schnellste Staubsauger-Lösung - platzsparend und immer schnell zur Verfügung stehen - sucht, der sollte sogar einen Blick auf das Basismodell dieser Serie mit der schmaleren Turbo-Bodendüse werfen.  (siehe im V6 Modell Überblick)



Dyson V6 Fluffy Test

Das Modell Fluffy ist erstaunlich gut in der Staubaufnahme. Die Bürstenwalze ist für harte Bodenbekläge konzipiert, kann aber im Ausnahmefall auch mal ein Stückchen kurzflogigen Teppich reinigen. Je glatter der Boden, desto leichtgängiger ist die Anwendung. Daher schnitt das Modell bei Anwendung auf Parkett, Laminat und Dielen am besten in der Handhabung ab. Bei etwas älteren stumpfen Fliesen oder auch PVC Fußböden ist die Anwenung auf größeren Flächen ein wenig unkomfortabler.

Der größte Vorteil der Fluffy ist aber, dass man wirklich große Späne und sonstige Stückchen und Krümel in wirklich einem Zug aufsaugen kann. Das klappt wirklich hervorragend. Selbst der Härtetest mit ganzen Tagliatelle-Nudeln als Test-"Staub" konnte durchgeführt werden, wenn auch damit wohl die Grenzen der Größe der Partikel erreicht wurden. Das Video zeigt das ganz gut auf.... bei Staub und Wollmäusen ist die Fluffy Bodendüse einfach sehr sehr schnell und besonders gründlich! Da hält meines Erachtens kaum ein klassischer Staubsauger mit normaler Umschal-Bodendüse mit.





Neben den Vorteilen, die die V6 Fluffy Bodendüse bietet, gibt es aber auch einige Kritikpunkte zu vermerken. Aber Dyson bietet mit dem Fluffy ja auch keine Multifunktions-Lösung an, sondern bietet einen kabellosen Staubsauger für einen bestimmten begrenzten Einsatzzweck: als Hartbodenspezialist und als Krümelspezialist.

Der V6 total clean ist dagegen der Allrounder und das V6 / V6+ Basismodell ist die super-wendige Staubsaugerlösung: sozusagen der Kurven- und Eckenspezialist.

Der Test / die Testergebnisse im Einzelnen: 

 

 

.....   in Bearbeitung ....  Text ... 


Bei der Handhabung hat die Steckeröffnung am Handgriff ein wenig gestört.
Saugen nur im Vorwärtsgang
Engestellen weniger Flexibel, da breit, hoch und neues Gelenkkonzept nicht so flexibel wie der Ball

Wendiger als alles andere mir am Markt bekannte
Tolles Konzept der Bürstenwalze aus dichten weichen Fasern und den Carbonfasern
Sehr leichte und wenige Handhabung, weilk alle Technik oben am Griff, dadurch vorne leicht und flexibel

Im Testergebnis hat sich gezeigt, dass der Reinigungseffekt von V6 mit Fluffy Aufsatz auf Parkett und Laminat fast noch besser ist als mit einem großen Staubsauger ist. Die Flexibilität des Basismodells der V6 Handstaubsauger und des Up-Top Modells wird mit dem Fluffy-Aufsatz aber nicht ereicht, da dieser Aufsatz recht hoch ist und durch die starke große Walze auch ein wenig mehr Rollwiederstand hat als die dünneren Walzen bei den kleineren Modellen.



Der Vorteile der Fluffy Bodendüse: die weiche und sehr dicke Walze, die integriereten Karbonfasern und der sehr hohe vordere Aufnahmebereich. Sogar die Tagliatellenudeln wurden - wenn auch etwas holperig - im Test mit dieser Bodendüse vom Sauger schnell und in einem Rutsch aufgenommen.

Worst case, ich habe schon hart getestet gleich das Treppenhaus mit gesaugt. Da hat sich dann doch schon etwas Dreck an den bRollen des Fluffys festgesetzt. Das wird zuhause wahrscheinlich nur vorkommen, wenn man bislang irgendwo eine Wollmäuse Ansammlung übersehen hatte.

Man muß sich bei der Fluffy Düse erst mal daran gewöhnen, dass man diese nur in der Vorwärztbewegung anwenden kann. Un dauch die hohe Wendigkeit, die man durch den kleien "Ball" als Laufgelenk der anderen Dysoen kennt, ist bei der Fluffy nicht ganz so gut gegeben.

Drittens ist die Fluffy auf stumpfen Böden bei weitem nicht so leichtgängig, wie die anderen Bodendüsen der Dyson Akkusauger.


... aber das ist alles nörgeln auf hohem Niveau. Denn die Leichtigkeit und Flexibilität ist selbst mit der Fluffy immer noch höher als bei anderen Modellen im Vergleich.


Fluffy
Auf Parkett und Laminat sowie Fliesen ist die Fluffy Bodendüse erstaunlich schnell bei der Staubsaufnahme. Es reicht immer eine Staubsaugerbewegung und der Staub war aufgenommen; auch am Rand. Allerdings ist die V6 Fluffy hoch und breit, so dass man Ecken und enge Stellen nicht so komfortabel erreicht, wie beim Basismodell, dem V6, bzw V6+ oder dem älteren DC45. Ferner saugt der Fluffy nur in der Vorwärtsbewegung. Daran muß man sich gewöhnen. Das gleich gilt dafür, dass die Rolle eben groß und sehr stark ist, die Staubsaugerbewegung ein wenig mehr Kraft braucht als bei den Modellen mit den anderen Bodendüsen.  ... aber das ist nörgeln auf hohem Niveau. Denn man ist wegen der sehr guten reingungsleistung mit diesem Aufsatz auch deutlich schneller fertig mit dem Staubsaugen.






V6 Fluffy Test
Leider muß man die Fluffy Bodendüse des V6 reinigen, sobald Wollmäuse oder Haare im Spiel sind. Das geht schnell und einfach, muß aber auch gemacht werden.


Die Fluffy lässt sich aber schnell wieder reinigen; am besten mit dem V6 und der beiliegenden kurzen Polsterdüse




Rohr Dyson V6 Fluffy
Der Saugkanal des V6 Fluffy ist groß und blieb in allen Testdurchläufen  immer frei von Verstopfungen.

Dyson V6 total clean im Test

 




Neben den beiden großen Bürstenwalzen für den Fußboden ist weiteres Zubehör beim total clean gleich dabei.




V6 test
Man merkt nach einigen Minuten Staub saugen am Handgriff die Öffnung für den Ladestecker im Handrücken
Hervorzuheben ist beim Modell total clean der spezielle Feinst-Staub-Filter (blau), der auch Pollen- und Hausstaub-allergikern das Staubsaugen ermöglicht. 


filter
Vormotorfilter und Feinstaubfilter sind nach ca 80 min saugen (4 Durchgänge) sehr sauber. Das deutet auf die gute Filtration der Zykloneneinheit des Saugers hin. Ferner gab es keinerlei Kribbeln in der Nase; der Feinststaubfilter tut seinen Job also wirklich zuverlässig. Allerding könnte eer etwas fester sitzen und auch der Vormotorfilter dürfte ein wenig fester in seiner Position gehalten werden.

Der Behälter lässt sich ganz einfach entleeren. Allerdings dürfte der Schiebeschalter zum öffnen der Klappe etwas leichtgängiger sein.





Etwas Staub bleibt im Behälter, was aber nicht weitrer stört.




Was man falsch machen kann / beachten muß:

Hier ist der Staubsauger zu voll gesaugt. Das macht dann schon Probleme beim entleeren. Der Behälter kann bei wöchentlichem saugen unserer 80 m2 Wohnung den Staub gut aufnehmen. Mehr aber nicht, wie die beiden folgenden Bilder zeigen. Da habe ich getestet, was passiert, wenn man deutlich mehr aufsaugt als bis zur Markierung am Behälter angegeben. Es zeigt sich, dass der Staub sich oben festsetzt und ers duch abnehmen des Behälters entfernen lies. Normalerweise braucht man nur die Klappe öffnen und der Staub fällt nach unten aus dem Behälter. 
Behälter entleeren
Wenn man den Behälter über die Markierung hinaus füllt, ist das Entleeren nicht so angenehm. Saugt man dagegen nur bis zur Markiereung, ist das Entleeren wirklich nur ein Knopfdruck!




mehr Saugleistung als Behälterinhalt:



...
Man kann notfalls den Behälter abnehmen um Staub und Dreck zu entleeren. Das Sieb ist dann gleich recht frei von Ablagerung; da muß man eigentlich nicht weiter mit den Finger ran. Aber man sollte eben wirklich nur bis zur Markierung saugen, dann erspart man sich den hier gezeigten Dreck :-)

Effektive Feinstaubfiltration








Testergebnis:

Der Sauger ist wirklich gut.  ....      wird noch formuliert.
... Man sollte immer das V6 Modell kaufen, welches zum Boden passt.

Bild mit "Nudeltest" und Bild mit Normalfüllung nachreichen ...


Welchen Dyson V6 kaufen?  im Überblick alle Modelle hier im Staubsauger Blog vorgestellt



Kommentare:

  1. Sehe eben, dass es den alten DC35 Staubsauger von Dyson unter der Modellbezeichnung DC35 Full Kit wieder angeboten gibt. Danach gab es doch den DC45, dann den DC62 und inzwischen den V6. Der DC35 ist doch ein ziemlich altes Modell. Hat der irgendwie doch noch Vorteile, wenn der wieder angeboten wird? Oder werden da Restbestände abverkauft? Danke für einen schnellen Tipp.

    Cen

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  2. Sehr informativ, gerade die vielen Fotos. Die neuen V6 Modelle haben alle den zusätzlichen Feinstaubfilter.

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    1. Danke für die Staubsauger Beratung. V6 vs V8 macht keinen relevanten Unterschied, oder?

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  3. Ich bin total enttäuscht und rate vom Kauf ab, da es unzumutbar ist, dass der Filter sich zum Säubern überhaupt nicht rausnehmen lässt. So was von unhygienisch darf es bei solch teurem Gerät nicht geben. Jeder billigere Sauger erlaubt ein gründliches Säubern. Der Dyson jedoch icht. Da muss ich ein Chinesisches Essstäbchen nehmen um den Dreck aus dem Behälter zu entfernen ohne jedoch die Löcher vom Filter reinigen zu können.
    Enttäuschend

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  4. Autor dieses Staubsaugerblogs.Mittwoch, 24. August 2016 um 17:28:00 MESZ

    Hallo. Das ist ein guter Hinweis. Den Fehler hatte ich anfangs auch gemacht und glaubte, den Dyson irgendwie reinigen zu müssen.


    Aber man muß wirklich nur diesen waschbaren Schutzfilter (dieses zylindrische lila Teil in der Mitte oben einfach herausnehmen) alle paar Monate mal ausklopfen - ggf auswaschen und trocknen lassen - sonst gibt es eigentlich nichts zu tun.

    Die Öffnungen im inneren des DC62 / V6 Staubsaugers brauchen nicht gereinigt zu werden!

    Das ist ja gerade das Prinzip dieser Dyson Zyklonentechnologie. Das macht doch gerade den Unterschied zu den billigen beutellosen Saugern aus, dass der Dyson eben so einfach zu bedienen ist und kaum (bei den neuen großen Bigball und DC52 sogar überhaupt nicht mehr) gereinigt werden muß.

    (Siehe oben das Bild mit dem lila Filter)



    Ach ja: manchmal wird übersehen, dass man den Behälter ganz einfach abnehmen kann, wenn sich mal Haare oder so festgesetzt haben. Das unterste Bild zeigt, dass man den Behälter einfach abnehmen kann. Dazu muß man einfach den roten Schieberegler an der Klappenöffnung zwei Mal drücken.

    Geholfen? ... ich habe mir inzwischen so viele andere Modelle kabelloser Staubsauger angeschaut. Meines Erachtens ist der Dyson nach wie vor uneingeholt. Jedoch fangen die Wettbewerber endlich an, andere Dinge zu verbessern, so dass sich da bestimmt bald der ein oder andere Wettbewerber über Differenzierung der Produkteigenschaften etablieren könnte.

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  5. Wirklich wertvoller Hinweis für den Dyson Staubsauger. Jetzt erklärt sich vieles, das habe ich nämlich immer falsch gemacht. Danke!

    Liebe Grüße
    Jannik vom Staubsauger Blog

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